Psychaotic - Psychaotic (2017)

Flashback - Es ist August 2009 und durch die Tour zweier südafrikanische Metalbands befindet sich unsereins befindet sich in einem Schuppen namens Amnesie. Unter anderem als Support damals dabei - die Natural Born Grinders. Ein unterhaltsamer Abend war garantiert und diverse Augenblicke wurden auf der MG-MySpace Seite für die Nachwelt gesichert.


Und heuer? Flattert mir doch die Anfrage der Band Psychaotic auf den Tisch und siehe da: Eben jene ehemaligen Natural Born Grinders , haben sich im Zuge des Weggangs der beiden Sänger Uwe Winter und Alex Zatthium unter neuem Namen formiert. Da steigt die Vorfreude auf unglaubliches Gerumpel mit dem gewissen Extra.




Verbunden mit der Vorfreude ist aber somit auch die Erwartungshaltung, welche aber glücklicherweise vollends erfüllt wird. Mit ihrem neuen Sprachrohr Jens Stachel erschien so Anfang des Jahres endlich das Debütalbum des Quartetts.

Dieses glänzt durch das strukturierte Chaos, welches die Berliner Truppe in 36 Minuten auf den Silberling presst. Die zehn groovenden Tech Deathwalzen mit Grindanleihen verleiten nicht zum Schunkeln, sondern zu Moshen. Es wird alles kurz und klein gehackt, was sich da in den Weg stellt.


Schnelle Wechsel, hier und da gespickt mit Filmzitaten und dem unfassbar fetten Sound lassen Erinnerung an die alten Killwhitneydead wach werden. Gerne mehr davon! Bei soviel Energie ist das zweieinhalb minütige Outro welches dem letzten Track der Scheibe „Delusions Of Grandeur“ abrundet, absolut passend.

Wobei der Track „Winterschlaf“ speziell heraussticht. Krachende Metaltracks mit Rap Lyrics zu „veredeln“ - Sorry, aber ich komm an sowas einfach nicht ran.

Anspieltipps: State To Rot & Circles Demised



Fazit:

Sieht man von diesem subjektiven Schönheitsfehler ab, liefern Psychaotic mit ihrem selbstbetiteltem Debütalbum eine Rille ab, die unheimlich viel Spass macht! Unbedingt reinhören!




Songwriting: 4/4

Sound: 4/4

Innovation: 1/2

Design: 1/2

GESAMT: 10/12



Trackliste:

  1. Impermanence
  2. Disclosure of a Mentality
  3. God Lived as a Devil Dog
  4. State to Rock
  5. From Deep Down Below
  6. Winterschlaf
  7. Urban Style Brutality
  8. Reappear
  9. Circles Demised
  10. Delusions of Grandeur


Die Band:

  • Kalle Karlashnikov - Drums
  • Pedda Jay - Guitar
  • Exx Tom - Bass
  • Jens "Cannibaloki" Staschel - Vocals



Web:

https://www.facebook.com/PsychaoticBerlin

https://www.youtube.com/channel/UCNKGvijOlBH_8JBObnJXwDw



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